Klagenfurter Unternehmer "versüßt" Kindern das Testen

Aktualisiert: 23. Mai


Gustav Wenger von HGH Desinfections- und Cosmitique GmbH bringt ersten Antigentest mit Erdbeergeschmack auf den Markt.

KLAGENFURT. "Da wir bereits seit zwei Jahren mit Antigentests handeln ist mir die Idee gekommen für unsere Kinder, Jugendlichen, wie auch Erwachsene einen Antigentest entwickeln zu lassen, welcher mit Erdbeergeschmack nun verwirklicht wurde. Dieser Antigen-Schnelltest wird wie ein Lutscher angewandt und soll für Klein und Groß das Testen angenehmer machen", so Gustav Wenger von der HGH Desinfections- und Cosmitique GmbH in Klagenfurt. Die Tests wurden mit Stevia versehen und die Plastikstäbchen mit einem Erdbeeraroma versehen. "Man kann sich das so ähnlich vorstellen, wie bei den Air-up-Flaschen, wo durch den Geruch der Geschmack vermittelt wird, so ist es auch bei unseren Tests", erklärt Wenger. "Sprich, es ist alles unbedenklich für den Benutzer", versichert Wenger.



Bisher gab es das Problem bei den sogenannten Lollipop-Tests, dass Kinder den Test zu wenig lange im Mund behalten hatte, um genug Speichel anzusammeln. Dadurch waren die Ergebnisse oft verfälscht. Durch die Innovation von Wenger soll diese Problematik nun wegfallen. Durch Omikron sind viele Kinder betroffen. Da gebräuchliche Lollipop-Tests oft bitter schmecken, behalten es die Kinder zu wenige lange im Mund. "Diesem Fakt wollten wir unbedingt entgegenwirken und mit dem Erbeergeschmack-Antigentest wird uns das gelingen", so Wenger. Der Test ist natürlich geprüft und zertifiziert. Für Wenger ist vor allem eines wichtig: "Wenn wir schon testen müssen, dann sollten wir das Testen zumindest so angenehm wie möglich gestalten."

Tests kaufen

In den kommenden zwei Wochen soll der Antigentest bereits überall erhältlich sein. In der ersten Auflage wurden 500.000 Stück produziert. "Wir haben schon einige Anfragen von Apotheken und Lieferanten, die Hälfte ist eigentlich schon verkauft. Wir können aber binnen weniger Tage weitere Tests nach produzieren lassen", versichert Wenger. Jetzt bleibt nur noch zu hoffen, dass auch die Bundesbeschaffungsbehörde auf die Firma HGH aufmerksam wird und die Tests für Kindergärten übernimmt. "Die Kindergärten selbst können die Tests bei uns nicht bestellen, das läuft alles über den offiziellen Weg," erklärt uns Wenger. Insgesamt hat die Firma HGH 100.000 Euro in die neuen Antigentests investiert. "An Tests kann man sich nicht bereichern, das ist mir wichtig, dass man das weiß. HGH steht für Helping Global Health. Uns liegt es vor allem am Herzen, dass Menschen geholfen oder in diesem Fall Kindern das Testen sprichwörtlich versüßt wird", so Gustav Wenger abschließend.




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